dichtol ESD ist das erste gebrauchsfertige 1-Komponenten-Imprägniersystem, das Ihre gedruckten Bauteile abdichtet und vor elektrostatischer Aufladung schützt. Ohne Mischen, ohne Ofen.
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Mehr InformationenWas ist ESD?
Elektrostatische Entladung: die schlagartige Freisetzung gespeicherter Ladung. Bereits wenige Volt können empfindliche Elektronikbauteile dauerhaft und unsichtbar beschädigen.
Wie entsteht Aufladung?
Durch Reibung und Kontakt sammeln sich elektrische Ladungen auf isolierenden Oberflächen an. Kunststoffe leiten diese Ladung nicht ab.
Gefahr im 3D-Druck
Gängige Druckmaterialien wie PA12, ABS oder PETG sind elektrische Isolatoren. Ihre poröse Oberfläche verstärkt die Ladungsansammlung zusätzlich. Es besteht kein ESD-Schutz.
ATEX und Explosionsschutz
In Bereichen mit brennbaren Gasen oder Stäuben kann ein ESD-Funke zur Zündquelle werden. Bauteile müssen dort nachweislich ableitfähig sein – das ist gesetzlich vorgeschrieben.
dichtol ESD schützt doppelt: Das Produkt verschließt Poren und Mikrostrukturen im 3D-Druck dauerhaft und macht die Oberfläche gleichzeitig elektrostatisch ableitfähig. So kann Ladung kontrolliert abgeleitet werden, statt sich unkontrolliert aufzubauen oder schlagartig zu entladen. Und das alles in einem einzigen Schritt.
dichtol ESD vereint mehrere Schutzfunktionen in einem einzigen System, ohne Kompromisse bei Verarbeitung oder Ergebnis.
Das Bauteil muss sauber und frei von Staub, Restpulver und Fett sein. Vor der Anwendung Handschuhe und Schutzbrille tragen.
Sprühen, pinseln oder rollen.
Die Oberfläche muss entsprechend der Bauteilgeometrie feucht gehalten werden.
An der Oberfläche in wenigen Minuten trocken. Vollständige Aushärtung bei Raumtemperatur in 24 Stunden.
Überall dort, wo 3D-Druck auf Elektronik oder ESD-Schutzanforderungen trifft.
Für den Einsatz in der Elektronikmontage oder in ESD-Schutzbereichen. Dicht und ableitfähig zugleich.
Dicht und ESD-sicher für den direkten Einsatz neben empfindlichen Komponenten und Platinen.
Werkzeuge mit direktem Kontakt zu ESD-empfindlichen Bauteilen erhalten mit dichtol ESD den nötigen Schutz.
Konstruktive Elemente direkt aus dem Drucker. Qualifiziert für sensible Fertigungsumgebungen.
Lagerbehälter für ESD-empfindliche Teile: dicht gegen Feuchtigkeit, sicher gegen Entladung.
In Bereichen mit explosionsfähiger Atmosphäre müssen Bauteile ableitfähig sein – dichtol ESD erfüllt diese Anforderung.
Der ESD-Schutz von dichtol ESD ist direkt mit einem Multimeter nachweisbar.
Ein handelsübliches Multimeter zeigt den Unterschied sofort. Behandelte Seite: ableitfähig. Unbehandelte Seite: kein Wert.
dichtol ESD bringt ESD-Schutz genau da, wo er benötigt wird. Es wird kein teures ESD-Druckmaterial benötigt.
Ob Plättchen, Gehäuse oder Gitter – dichtol ESD liefert auf allen Geometrien gleichmäßige, zuverlässige Ergebnisse.
Die Versiegelung mit dichtol ESD ist für alle gängigen Druckverfahren wie FDM, SLS, SLA, MJF geeignet. Als Druckmaterialien können Kunststoffe, Metalle und Keramiken versiegelt werden.
Die Applikation erfolgt durch Pinseln/Rollen oder Sprühen. Welches Verfahren am besten geeignet ist, hängt von der Größe und Anzahl der zu versiegelnden Bauteile ab sowie der Ausstattung des Kunden vor Ort. Wichtig ist, dass die Bauteile für 3-5 Minuten mit dichtol behandelt werden, bevor sie trocknen. dichtol ESD muss vor der Applikation geschüttelt oder aufgeführt werden, um eine gleichmäßige Verteilung der Partikel zu erreichen.
Mit jeder Schicht dichtol ESD wird die Farbe dunkler bis hin zu schwarz.
Mit jeder Schicht dichtol ESD werden mehr leitfähige Partikel aufgetragen, daher steigt die Leitfähigkeit an und der Oberflächenwiderstand wird reduziert.
Auf schwarzen Bauteilen ist nur schwer zu erkennen, ob das dichtol ESD gleichmäßig verteilt ist. Daher wurde eine blau gefärbte Variante, das dichtol ESD blue, entwickelt.
Wir empfehlen eine Trocknungszeit von 24 Stunden, damit auch bei Wandstärken von mehreren Millimetern das dichtol vollständig getrocknet ist. Beschleunigt werden kann das Trocknen durch erhöhte Temperatur, z.B. in einem Ofen.
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