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Gigantisches Bauprojekt im Himalaya: Chenab-Brücke

22. Januar 2018

Gigantisches Bauprojekt im Himalaya: Chenab-Brücke

 

Deutscher Werkstoff sichert die höchste Eisenbahnbrücke der Welt

 

Die höchste Eisenbahnbrücke der Welt mit dem längsten jemals verbauten Stahlbogen für Eisenbahnverkehr entsteht derzeit am Fuße des Himalaya im Nordwesten Indiens. Grundvoraussetzung für die Stabilität des Jahrtausend-Bauwerks ist die hundertprozentig kraftschlüssige, spaltfreie Verbindung der Stahlbogenfußpunkte mit den Betonfundamenten auf beiden Seiten. Diese sichert das Metallpolymer MM1018 des deutschen Beschichtungs- und Polymerexperten Diamant Metallplastic.

 

Mit 1.315 Meter Länge, 359 Meter Höhe und einer Hauptspannweite von 469 Metern wird die Chenab-Eisenbahnbrücke das weltweit größte Bauwerk dieser Art sein. Ihre Fertigstellung ist für 2019 geplant. Der gigantische Stahlbogen der Rekordbrücke ruht auf acht Auflagepunkten an den extrem steilen Hängen des Chenab-Tales. Hier eine hundertprozentig kraftschlüssige, spaltfreie Verbindung zwischen Stahlbogenfußpunkt und einbetonierter Stahlplatte zu erzielen, ist eine große Herausforderung. Schließlich soll die Stabilität für eine konzipierte Lebensdauer der Brücke von 120 Jahren gesichert sein.

 

Die jeweils sieben Zentimeter starken und acht Quadratmeter messenden Stahlbogenfußpunkte zeigten nach der Verschweißung Verformungen im normalen Toleranzbereich. Eine Korrektur mit Richtarbeiten war wegen der steifen Konstruktion jedoch nicht möglich. Auch die Oberflächenebenheit der einbetonierten Stahlfundamentplatten sowie deren Höhenlage im Betonfundament lagen im normalen Toleranzbereich. Dennoch ergaben sich bis zu 19 Millimeter große Spaltmaße. Das Anliegen dieser Spalte über manuelle und/oder maschinelle Bearbeitung auszugleichen erwies sich als unmöglich.

 

Die rettende Lösung fand die Bauleitung – Dipl.-Ing. Frank Bauchspiess, Afcons Infrastructure Limited – schließlich beim deutschen Beschichtungs- und Polymerexperten Diamant Metallplastic aus Mönchengladbach. Sein im Brückenbau bewährtes Metallpolymer MM1018 leistet in einem Arbeitsschritt den hundertprozentig form- und kraftschlüssigen Spaltausgleich ohne mechanische Bearbeitung und ohne die Notwendigkeit zusätzlicher Keilplatten oder Futterbleche. Und das innerhalb von nur zwei Einsatztagen vor Ort im Chenab-Tal.

 

Bei MM1018 handelt es sich um ein mit speziellen metallischen Stoffen hoch aufgefülltes Zweikomponenten-Reaktionsharzsystem. Der Werkstoff kann dabei pastös sowie flüssig gespachtelt oder – wie im Fall der Chenab-Brücke – injiziert werden. Es ist das bislang einzige Metall-Polymer mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung und mit über 1.000 Anwendungen weltweit in der Metallbranche etabliert.

 

Die Diamant Metallplastic GmbH mit Sitz im rheinischen Mönchengladbach entwickelt, formuliert und produziert Metall-Polymere und Beschichtungen für die Metall verarbeitende Industrie, die Gusstechnik, den Stahl- und Brückenbau sowie den Schiffsbau. Die 1886 gegründete und bis heute als Familienunternehmen geführte Diamant Metallplastic GmbH verfügt über ein globales Vertriebsnetz mit über 40 Auslandsvertretungen in den großen Industriezentren der Welt.

 

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Chenab Fluss, Indien

Vorschau: Veröffentlichung in der stahl und eisen (2018), Heft 1

 

Veröffentlichung online HOCH&TIEFBAU Online – Fachinformationen für die Bauwirtschaft