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Diamant MM1018

Hundertprozentig form- und kraftschlüssiger Spaltausgleich

 

MM1018 von Diamant Metallplastic ist ein vor Ort applizierbares Polymersystem, das den hundertprozentig kraftschlüssigen, vollflächigen Spaltausgleich im Stahl- und Brückenbau sichert – beispielsweise an Lagersitzen, Flanschverbindungen, Kopfplatten, Riegel- und Diagonalanschlüssen.

 

Es ist das bislang einzige Metall-Polymer mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung und mit über 1 000 Anwendungen weltweit in der Metallbranche etabliert.

 

In einem Arbeitsschritt leistet MM1018 den hundertprozentig form- und kraftschlüssigen Spaltausgleich, ohne mechanische Bearbeitung und ohne die Notwendigkeit zusätzlicher Keilplatten oder Futterbleche.

 

Damit spart MM1018 im Vergleich zu konventionellen Methoden des Spaltausgleichs erhebliche Zeit- und Personalkosten – bei höherer Flexibilität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.

 

 

Wesentliche Einsatzbereiche und Eigenschaften

 

MM1018 von Diamant Metallplastic kommt im Stahl(wasser)-, Brücken-, Schleusen-, Hallen,- und Kraftwerksbau zum Einsatz. Darüber hinaus wird bewährt es sich an Offshore- und Windkraftanlagen sowie im Wasserverkehrsbau verwendet.

 

Im maritimen Bereich punktet das Metall-Polymer zudem mit seiner Seewasserfestigkeit. Der niedrige Kriechkoeffizient sowie die Witterungs- und Korrosionsbeständigkeit sind weitere Eigenschaften des resistenten Werkstoffs.

Auch unter Extrembedingungen, wie Vibrationen oder Temperaturschwankungen von -40 ° bis +90 °C, behält das Polymer seine hohe Druckfestigkeit bei.

 

 

Applikation

 

Bei MM1018 handelt es sich um ein mit speziellen metallischen Stoffen hoch aufgefülltes Zweikomponenten-Reaktionsharzsystem. Der Werkstoff kann dabei pastös sowie flüssig gespachtelt oder injiziert werden.

 

Beide Varianten bieten den vollständigen Spaltverschluss ohne jede mechanische Vorarbeit an den Stahlkomponenten, unterscheiden sich allerdings grundlegend in der Anwendung.

 

Das pastöse Material eignet sich, wenn die zu verbindenden Teile noch nicht dauerhaft miteinander verbunden sind und sich zwischen den Auflageflächen eine Mindestarbeitshöhe von 20 Millimetern einstellen lässt. Es wird kreuzförmig auf die metallischen blanken, von losen Partikeln befreiten Flügelflächen aufgetragen und diese anschließend zusammengebracht. Überschüssiges, aus dem nun kraftschlüssig verschlossenen Spalt herausgepresstes Material kann problemlos vor dem Aushärten entfernt werden.

 

In der flüssigen Variante wird MM1018 vornehmlich für die „reaktive“ Applikation gewählt – also für den nachträglichen Spaltausgleich in bereits montierten Stahlkonstruktionen. Hier wird das flüssige Polymermaterial über Injektionsöffnungen in den abgedichteten Spalt eingebracht. Die dabei aus dem Spalt verdrängte Luft entweicht über Entlüftungsöffnungen in der Spachtelmasse.

 

Auch das flüssige Material ist – wie die pastöse Variante – in der Regel und bei entsprechender Umgebungstemperatur innerhalb von 24 Stunden voll ausgehärtet und voll belastbar.

 

 

 

Bauaufsichtliche Zulassung

 

MM1018 besitzt als erstes Produkt seiner Art die allgemeine bausaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt).

 

Darüber hinaus wird MM1018 von der Deutschen Bahn sowie von Wasserstraßen-Behörden (WSV) anerkannt und in Einbauvorschriften genannt.

 

Beschrieben und vorgegeben wird der Einsatz von MM1018 auch in der VHFL-Richtlinie Nr. 2 (VHFL = Vereinigung der Hersteller von
Fahrbahnübergängen und Lagern).