Nach intensiven Gesprächen mit den Brückenkonstrukteuren und den Ingenieuren von DIAMANT entschieden sich die Ingenieure des Brückenbauunternehmens für die Verwendung des Spaltausgleichsmaterials. Es wurde beschlossen, die Bogenbasis in ihrer endgültigen Position auf den Grundplatten zu platzieren und dann mit der Druckinjektion fortzufahren. Eine der Herausforderungen bei einem solchen Projekt besteht immer darin, dem Kunden nachzuweisen, dass die Injektion eine 100-prozentige Füllung gewährleistet und die resultierende Last nach dem Aushärten vollständig übertragen wird.
Während diese bei der Verwendung mit Betonverbindungen gut funktionieren, haben sie sich bei Stahlverbindungen und auch bei den durch die Metallsegmente übertragenen Spannungen als völlig unzureichend erwiesen. Dies hat zu zerquetschtem oder zerbrochenem Verpressmaterial und damit zu teuren Lagerverlusten und Ersatzbeschaffungen geführt. Der Erfolg der Metall-Metall-Injektion an der Bogenbasis trug zur Installation der Brückenlager bei, die mit der Unterseite des Trägers verbunden sind. Ein ähnlicher Ansatz wie bei der Bogeninjektion wurde verfolgt, um das Problem der Lücken aufgrund der Brückenwölbung und der Lagerdeckplatte zu lösen. Da Stahlbauer neue Möglichkeiten mit MM1018 (Flüssig) erlernen und umsetzen, stehen ihnen neue Möglichkeiten zur Verfügung, um sicherzustellen, dass selbst kleinste Lücken zuverlässig gefüllt werden.
