Hohe Luftfeuchtigkeit, starke Niederschläge und Technik, die über Monate zuverlässig funktionieren muss: Der Amazonas-Regenwald stellt hohe Anforderungen an technische Bauteile.
Genau hier kommt das Kamerasystem „Instant Detect“ von Hack The Planet zum Einsatz. Intelligente Kameras unterstützen die Indigenous Forest Guardians der Borari-Gemeinschaft dabei, illegale Aktivitäten in geschützten Waldgebieten frühzeitig zu erkennen. Aufnahmen können über ein lokales LoRa-Netzwerk und eine Satellitenverbindung nahezu in Echtzeit übertragen werden, auch dort, wo keine klassische Netzinfrastruktur vorhanden ist.
Die Herausforderung: Feuchtigkeit im 3D-gedruckten Gehäuse
Die Kameras befinden sich in additiv gefertigten Gehäusen aus ASA. Mikroporen und kleinste Undichtigkeiten in der gedruckten Struktur führten jedoch dazu, das Feuchtigkeit eindringen und die empfindliche Elektronik beschädigen konnte. Die Gehäuse wurden deshalb zunächst mit dichtol® AM nachträglich versiegelt, so konnten die Gehäuse zuverlässig abgedichtet und die Elektronik geschützt werden.
Optimierte Anwendung mit dichtol® Am Hydro
Im nächsten Schritt wurde die Anwendung weiter optimiert. Da das verwendete ASA bei längerer Einwirkzeit mit dichtol AM weicher wurde, erfolgte die Versiegelung nun mit der wasserbasierten Variante dichtol® AM Hydro. Damit lässt sich die Anwendung besser auf das verwendete Material und die Verarbeitungsbedingung abstimmen bei unverändertem Ziel: die Elektronik zuverlässig vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen.
