Im Rahmen des SWARM-Projektes wurden Unterwasserdrohnen entwickelt, die miteinander kommunizieren und somit für vielfältige Einsatzzwecke autonom eingesetzt werden können. Die Drohnenschwärme können dann selbstständig z.B. Offshore-Windanlagen und Unterseekabel inspizieren, Schiffsrümpfe reinigen oder weitere Arbeiten im Hafenbecken durchführen und zur Suche und Rettung von Personen und Tieren eingesetzt werden. Um eine schnelle und iterative Designentwicklung zu ermöglichen, werden 3d gedruckte Gehäusekomponenten aus PETG verwendet. Erste Protoypen waren jedoch nicht wasserdicht, sodass die verbaute Elektronik und Sensorik von eintretendem Wasser beschädigt wurden. Eine vollständige Wasserdichtigkeit auch in großer Tauchtiefe ist jedoch entscheidend für einen verbreiteten Einsatz von Drohnenschwärmen in vielfältigen Einsatzgebieten.
Die Versiegelung aller 3D-gedruckter Teile der Drohne mit dichtol AM Hydro konnte die vollständige Wasserdichtigkeit zuverlässig gewährleisten. Außerdem konnte der Infillgrad von 80% auf 30% reduziert werden. Dadurch werden der Materialverbrauch und damit das Gewicht der Drohne von 3,78kg auf 2,45kg reduziert sowie die Druckzeit von 99h auf 73h. Dadurch werden die Herstellungskosten einer Drohne um ca. 10-20% reduziert. Neben der Wasserdichtigkeit trägt die Versiegelung mit dichtol AM Hydro also auch zu einer wirtschaftlicheren Produktion der Drohnen bei.
Im Praxistest im Schwimmbad und Badesee wurde die Funktionsfähigkeit des Drohnenschwarms erfolgreich getestet. Dabei wurde eine Tauchtiefe von 30m erreicht, somit ist der Drohnenschwarm für vielfältige Anwendungen geeignet. Dank des dichtol AM Hydro konnte eine vollständige Wasserdichtigkeit und eine Reduzierung der Produktionskosten realisiert werden.
